Kaufberatung Allergie-Kopfkissen
Erholsamer Schlaf für Allergiker
Wenn du empfindlich auf Milben oder bestimmte Stoffe reagierst, können Allergie-Kopfkissen eine große Entlastung sein und dir zu einem besseren und tieferen Schlaf verhelfen. Rote Augen und eine verstopfte oder laufende Nase während der Nacht und am nächsten Morgen könnten somit schon bald der Vergangenheit angehören.
Inhaltsverzeichnis
> Wozu benötige ich ein Allergie-Kopfkissen?
> Was sollte ich bei der Wahl eines Allergie-Kissens beachten?
> 6 Tipps: Was hilft noch bei einer Milbenallergie?
Wozu benötige ich ein Allergie-Kopfkissen?
- Dank ihrer atmungsaktiven und feuchtigkeitsabsorbierenden Materialzusammensetzung gelten Allergie-Kissen als hypoallergen, also wenig allergieauslösend.
- Anders als bei herkömmlichen Kopfkissen reduzieren manchmal auch biobasierte Lösungen Allergene von Staubmilben sowie störende Gerüche.
- Kissen für Allergikerinnen und Allergiker lassen sich meist bei hohen Temperaturen waschen, sodass du durch eine regelmäßige Pflege für eine hohe Grundhygiene sorgen kannst.
- Auch wenn du nicht allergisch bist, kannst du handliche Allergie-Kopfkissen auf Reisen mitnehmen, um in Hotels und Jugendherbergen ein besseres Schlafgefühl zu erreichen.
Was sollte ich bei der Wahl eines Allergie-Kissens beachten?
In welchen Größen gibt es antiallergische Kissen?
Während kleine bis mittlere Allergie-Kopfkissen eine Breite von 30 bis 50 cm aufweisen, erreichen große Kopfkissen eine Breite von 80 cm. Für Babys empfiehlt sich nicht nur ein kleines Kissen, es sollte zudem besonders flach und gleichzeitig schön kuschelig sein. Ob dein Kissen quadratisch oder rechteckig sein sollte, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Quadratische Varianten kannst du in der Mitte zusammenklappen und somit zum Beispiel zum Lesen erhöhen. Manche mögen den Stil von schmalen, dezent wirkenden Kissen.
Aus welchen Materialien sind Allergiker-Kissen?
Eine Großzahl der Allergie-Kissen besteht aus Kunstfasern. Bei starken Allergien sind häufig Kissen mit Mikrofaser-Füllung und Mikrofaser-Bezug die Modelle der Wahl. Doch auch Kissen mit Daunen und Federn als Füllung sowie etwas seltener Schaumstoff oder Baumwolle können allergikerfreundlich sein. Achte bei der Wahl der verwendeten Materialien zum einen darauf, ob Fasern verwendet wurden, auf die du allergisch reagierst, und zum anderen darauf, für welche Effekte die Materialien gezielt eingesetzt wurden – zum Beispiel „gegen Milben" oder „extra feuchtigkeitsabweisend". Orientiere dich außerdem an Zertifizierungen und Auszeichnungen durch unabhängige Institute.
Welche Eigenschaften können Allergie-Kopfkissen noch haben?
Einige Kissen sind speziell für Rücken- oder Seitenschläfer gedacht. Manche Kissen-Hersteller legen Wert auf Tierwohl, eine verbesserte Herstellung, Materialien aus biologischem Anbau oder recycelte Materialien. Achte auf entsprechende Zertifizierungen und Hinweise. Bei Daunen- und Federkissen kannst du zum Beispiel auf einen geprüften Tierschutz- und Rückverfolgbarkeitsstandard achten. Im Set erhältst du zwei oder mehrere identische Allergie-Kopfkissen; so kannst du im Doppelbett beide Kopfenden damit bestücken – oder du hast für die Couch oder das Gästebett ein allergikerfreundliches Kissen als Ersatz.
6 Tipps: Was hilft noch bei einer Milbenallergie?
- Beachte die Pflegehinweise der Hersteller. Um deine Allergie-Kissen hygienisch sauber zu bekommen, solltest du sie regelmäßig bei mindestens 60 °C waschen. Einige Modelle kannst du sogar bei 90 °C waschen.
- Sorge mit Encasings, mit Bettwäsche für Allergikerinnen und Allergiker sowie mit Matratzen aus atmungsaktiven Mikrofasern für noch mehr Hygiene im Bett.
- Frische Luft durch regelmäßiges Lüften ist wichtig, um Schimmel gar nicht erst Tür und Tor zu öffnen. Zudem filtern Luftreiniger Pollen, Staub, Bakterien und ultrafeine Partikel aus der Luft.
- Ein weiteres Mittel zur Bekämpfung von Milben auf sämtlichen Textilien im Haushalt sind Milbensauger. Damit kannst du die Allergiebelastung durch Milben zumindest reduzieren.
- Natürlich gilt: Je weniger Staubfänger in Form von Textilien du hast, desto weniger Milbenansammlungen gibt es. Meide also unnötige Vorhänge und Teppiche.
- Hast du Teppichböden, dann saug diese alle paar Tage mit einem Staubsauger mit speziellem Feinstaubfilter, während du glatte Bodenbeläge zweimal wöchentlich feucht wischst.