Von einem Trend lässt es sich bei Heißluftfritteusen schon fast nicht mehr sprechen. Die Geräte sind schon seit vielen Jahren auf dem Markt und voll in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Viele Küchen sind deshalb bereits mit einem solchen Gerät ausgestattet. Kein Wunder, haben sie doch einige Vorteile, darunter die fettarme Zubereitung von einer Vielzahl an Lebensmitteln. Es gibt Modelle mit einer oder zwei Kammern. Einzelkammer-AirFryer sind dabei besonders für kleine Haushalte und das Zubereiten von nur einer Speise, etwa einer Portion Pommes, Hähnchen oder anderem geeignet. Doch welche Geräte sind besonders beliebt? Wir zeigen dir, welche Modelle bei OTTO.de ganz oben in der Gunst der Kund*innen stehen.
Das erfahrt ihr gleich
Für unseren Vergleich der beliebtesten Heißluftfritteusen mit Einzelkammer schauen wir auf die Topseller aus dem OTTO-Shop. Genauer auf die drei am meisten verkauften Produkte der Kategorie. Außerdem stellen wir einen Redaktions-Tipp vor, den wir aufgrund eigener Erfahrung oder eines besonders niedrigen Preises auswählen. Bevor es in den Vergleich und die Beschreibung der einzelnen Produkte im Detail geht, hier eine kurze Übersicht der Produkte:
- Platz 1 bei OTTO.de: Tefal Easy Fry Max Digital
- Platz 2 bei OTTO.de: Philips Airfryer 2000 NA221/00
- Platz 3 bei OTTO.de: Ninja PRO AF140EU
- Unser Preis-Tipp: Medion MD17320
| Tefal Easy Fry Max Digital | Philips 2000 NA221/00 | Ninja PRO AF140EU | Medion MD17320 | |
|---|---|---|---|---|
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| Wertung | 1. bei OTTO.de | 2. bei OTTO.de | 3. bei OTTO.de | Unser Preis-Tipp |
| Leistung | 1.500 Watt | 1.500 Watt | 2.000 Watt | 1.500 Watt |
| Kapazität | 5 Liter | 4,2 Liter | 4,7 Liter | 2,8 Liter |
| Modi | 10 Programme | 9 Programme | Keine Programme | 8 Programme |
| Integrierter Timer | Ja | Ja | Ja | Ja |
| LED-Anzeige | Ja, Oberseite | Ja, Front | Ja, Front | Ja, Front |
| Abmessungen (H x B x T) | 35,7 x 36,8 x 36,8 cm | 29,3 x 27,3 x 36,8 cm | 26,5 x 28,5 x 36,0 cm | keine Angabe |
| Zubehör | Keines | Keines | Rezeptheft | Keines |
| Sternebewertung OTTO.de | 4,6 von 5 | 4,7 von 5 | 4,9 von 5 | 4,7 von 5 |
| Preis (UVP) | 159,99 Euro | 129,99 Euro | 129,99 Euro | 129,99 Euro |
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Der AirFryer von Philips hebt sich schon optisch vom Rest ab. Während viele Heißluftfritteusen in schwarz daherkommen, maximal mit ein paar metallisch glänzenden Elementen, ist diese in einem schicken Dunkelgrün gehalten. In der Küche fällt sie damit dezent auf. Im Gehäuse mit mattem Finish steckt ein Garkorb mit einem Fassungsvermögen von fünf Litern. Ausgelegt ist das für ein Gesamtgewicht von 1,4 Kilogramm, was etwa für ein ganzes Hähnchen oder eine ordentliche Portion Pommes reicht. Die Leistung liegt bei 1.500 Watt in der Spitze. Ein guter Wert, wenn auch nicht der höchste. Im Vergleich zu einem Umluft-Backofen sparst du aber auf jeden Fall ordentlich Energie.
Damit das Gargut auch den richtigen Gargrad erreicht, integriert Tefal zehn Programme für Pommes Frites, Hähnchen, Steak, Fisch, Dessert, Pizza, Nuggets, Gemüse, Shrimps und Speck. Einstellen lassen sich die über ein Touch-Bedienfeld an der Oberseite. Ein kleines Display zeigt Daten wie die Restlaufzeit des Programms an. Praktisch für die Reinigung: Der Garbehälter kann einfach in die Spülmaschine.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Gute Leistung
- Einfache Bedienung
- Schnelle Zubereitung
- Ansprechende Optik
Contra
- Mattes Finish schwer zu reinigen
- Gerät kann sehr laut werden
Viele Menschen dürften, wenn es um AirFryer geht, direkt an Philips denken. Das Unternehmen war Vorreiter bei der Technik und gilt bis heute als eine der beliebtesten Marken in dem Bereich. Verschiedene Serien gibt es mittlerweile, für Singles, Paare, größere Haushalte und mehr. Zur 2000er-Serie gehört der NA221/00, ein Gerät mit einem Korb für kleinere Mengen. Mit 4,2 Liter steht hier weniger Garraum bereit, als bei der Heißluftfritteuse von Tefal. Hähnchenschenkel oder ein halbes Hähnchen passen aber auch hier rein. Die Leistung liegt mit 1.500 auf dem Niveau der Easy Fry Max Digital.
Bedient wird das Gerät per Touch an der Vorderseite. Auch hier stehen mehrere Programme zur Wahl: tiefgekühlte Pommes frites, frische Pommes frites, Hähnchenschenkel, Fleisch, Fisch, Frühstück, Gemüse, Kuchen und Warmhalten. Das integrierte Display zeigt die wichtigsten Informationen an. Schade: Der Korb ist beim Philips nicht spülmaschinenfest, die Garplatte aber schon.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Gute Leistung
- Einfache Bedienung
- Schnelle Zubereitung
- Sichtfenster zum Betrachten des Garzustandes
Contra
- Keine gedruckte Bedienungsanleitung
- Riecht zu Anfang stark nach Plastik
War Philips lange Zeit der Hersteller für Heißluftfritteusen, konkurriert das Unternehmen heute vor allem mit einer anderen Marke: Ninja. Das US-Unternehmen bietet eine Vielzahl an Modellen in allen Größen und Leistungsstufen. Ein eher kleines Gerät ist die Ninja PRO AF140EU. Sie bietet eine Kapazität von 4,7 Litern und liegt somit zwischen der Tefal und der Philips. Reichen soll das knapp für ein ganzes Hähnchen mit maximal 1 Kilogramm Gewicht oder eine mittelgroße Menge Pommes. Die Leistung liegt mit maximal 2.000 Watt auf hohem Niveau.
Statt auf eine Touch-Bedienung zu setzen, verbaut Ninja echte, haptische Knöpfe. Ein kleines Display zeigt Temperatur, Restzeit und mehr an. Schublade und Crisper-Platte sind zwar leicht zu reinigen, dürften aber nicht in den Geschirrspüler.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Sehr gute Leistung
- Einfache Bedienung mit physischen Knöpfen
- Schnelle Zubereitung
- Rezeptbuch im Lieferumfang
Contra
- –
Bisher waren das drei beliebte Geräte, von drei großen und etablierten Marken. Ist vor allem ein niedriger Preis wichtig, lohnt sich aber ein Blick auf eine Alternative – von Medion. Das Unternehmen hat mit der MD17320 eine besonders kleine, kompakte Heißluftfritteuse zu bieten. Mit 2,8 Liter Platz schafft die zwar kein ganzes Hähnchen, aber Wings oder Hähnchenschenkel. Auch eine Portion Pommes ist kein Problem. Die Leistung liegt mit 1.500 Watt auf einem guten Niveau – gleichauf mit den Modellen von Tefal und Philips.
Ein Hybrid aus Knopfdruck und Touch ist das digitale Bedienfeld der Heißluftfritteuse. Damit lässt sich aus einem der acht Automatikprogrammen wählen. Schade: auch hier ist Handwäsche angesagt, denn der Korb ist nicht spülmaschinenfest.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Gute Leistung
- Einfache Bedienung
- Schnelle Zubereitung
Contra
- Qualität nicht auf Top-Niveau
- Langes Vorheizen notwendig
Heißluftfritteusen, manchmal auch englisch „Airfryer“ genannt, sind schon länger beliebt in heimischen Küchen. Das liegt vor allem daran, dass sie Speisen wie Pommes, Hähnchen und allerlei sonst noch gerne frittiertes mit deutlich weniger Fett zubereiten können – ohne an Knusprigkeit einzubüßen. Das macht die Gerichte aus den Geräten deutlich leichter mit einem diätischen Lebensstil zu vereinbaren. Du musst dich einfach nicht so schuldig fühlen, wenn du der Verlockung mal nachgibst. In diesem Kaufratgeber werden die wichtigsten Aspekte von Heißluftfritteusen erläutert, worauf du beim Kauf achten solltest, sowie die Vor- und Nachteile dieser Geräte.
Bei einer Heißluftfritteuse handelt es sich im Grunde um einen sehr kompakten Umluftofen. Dabei wird Luft durch ein Heizelement erhitzt und möglichst gleichmäßig durch einen Garraum geführt. Das übernimmt in der Regel ein Ventilator. Weil ein Airfryer aber einen deutlich kleineren Garraum hat, der nahezu keinen Platz verschenkt, geht das Garen nicht nur schneller, es spart auch noch Energie. Und durch kleine technische Tricks, wie etwa die oft eingesetzten Crisper-Platten, sind die Speisen auch noch ordentlich knusprig. Ein wenig wie aus einer Fritteuse eben, nur mit sehr wenig oder sogar ganz ohne zusätzliches Fett.
Vorteile von Heißluftfritteusen mit einer Garkammer
- Gesündere Zubereitung: Um deine Gerichte zu frittieren oder mit alternativen Modi zuzubereiten, brauchst du kein oder nur noch wenig Öl. Das treibt die Kalorienzahl nach unten und macht die Speisen etwas gesünder.
- Vielseitigkeit: Die meisten Heißluftfritteusen können nicht nur frittieren. Sie bieten auch Programme für andere Zubereitungsmethoden. Vom einfachen garen, bis hin zum dehydrieren lässt sich damit vieles machen.
- Energieeffizienz: Ein kleinerer Garraum und das schnelle Aufheizen sorgen dafür, dass die Heißluftfritteuse deutlich weniger Energie braucht, als etwa ein Umluftofen.
- Einfache Reinigung: Korb und Crisper-Platten lassen sich meist aus dem Gerät nehmen und so leichter reinigen. Die Crisper-Platten sind meist sogar Spülmaschinenfest.
- Sicherheit: Wo sonst heißes Öl spritzt, ist in einem Airfryer eher trockenes frittieren angesagt. Weil das Gerät auch noch geschlossen ist, musst du dir um Verbrennungen durch Öl keine Sorgen machen.
- Kompaktheit: Viel Platz musst du meist nicht einplanen. Die Geräte sind durch die einzelne Garkammer und die kompakte Bauweise der kompletten Technik keine Platzverschwender.
Nachteile von Heißluftfritteusen mit einer Garkammer
- Kapazität: Obwohl es verschiedene Größen gibt, können einige Modelle für größere Familien oder die Zubereitung größerer Mengen nicht ausreichend sein.
- Keine zwei Gerichte: Mit nur einer Garkammer ausgestattet, können die Geräte keine zwei Gerichte gleichzeitig zubereiten. Das bleibt den größeren Doppelkammer-Systemen vorbehalten.
- Texturunterschiede: Klassisches Frittieren schafft eine besondere Form von Knusprigkeit. Die wird mit einer Heißluftfritteuse meist nicht 1:1 erreicht.
- Lärmbelästigung: Im Betrieb rödelt die Heißluftfritteuse durch die verbauten Lüfter teils ordentlich. Bei offenen Wohnküchen kann das durchaus störend sein.
Die richtige Größe
Wie groß der Airfryer sein sollte, hängt von deinen persönlichen Anforderungen an das Gerät ab:
- 1 bis 5 Liter: Bereitest du nur kleinere Mengen zu, weil du etwa alleine oder mit einer weiteren Person zusammenlebst, dann reicht auch eine kleine Heißluftfritteuse. Sie nimmt wenig Platz weg und arbeitet besonders energiesparend.
- 5 bis 7 Liter: Für kleinere Familien ist ein mittleres Fassungsvermögen ideal. Das bietet genug Kapazität für größere Portionen und ist ein guter Kompromiss in Sachen Kompaktheit.
- 7 bis 10 Liter: Die XXXL-Modelle sind für größere Familien und ganze Personengruppen geeignet. Mit den Geräten schaffst du auch große Mengen an Pommes & Co., musst dafür aber auch mehr Platz und den höchsten Verbrauch einplanen.
Leistung und Wattzahl
Je mehr Power die Heißluftfritteuse hat, desto schneller und höher heizt sie auf. Grob lässt sich die Leistung in folgende Stufen einteilen:
- Bis 1.500 Watt: Die untere Leistungsstufe braucht bei vielen Gerichten zwar etwas länger, verbraucht aber dafür auch etwas weniger Strom.
- 1.500 bis 2.000 Watt: Mittlere Leistung bedeutet auch mittlere Garzeiten und einen mittleren Stromverbrauch. Ein guter Kompromiss in vielen Anwendungsfällen.
- Über 2.000 Watt: Willst du richtig Leistung, damit das Zubereiten von Speisen besonders schnell geht, dann ist eine Leistung von 2.000 Watt und mehr eine gute Wahl. Allerdings ist der Stromverbrauch auch hoch.
Tipp: Mehr Leistung bedeutet bei vielen Systemen auch eine etwas gleichmäßigere Garung, was zu einem durchgängig knusprigen Ergebnis führt.
Modi und Funktionen
Heißluftfritteusen ersetzen oft nicht nur das Frittieren im Topf oder mit einer Fritteuse. Sie bieten auch weitere Funktionen, auf die du achten solltest:
- Backen: Willst du das Gerät auch für Kuchen, Brötchen und Brot nutzen, sollte es eine eigene Backfunktion und vielleicht auch passendes Zubehör haben.
- Grillen: Eine Grillfunktion lässt dich auch gut Steaks, Fisch und mehr ähnlich zu einem normalen Grill zubereiten.
- Dörren: Trockenobst als Snack oder Gemüse in praktischen Größen für unterwegs kannst du mit der Dörrfunktion machen.
- Aufwärmen: Speisen vom Vortag oder einfach vorbereitetes Essen lässt sich in manchen Geräten auch einfach aufwärmen, ähnlich wie in einer Mikrowelle.
Zusätzliche Funktionen machen die Geräte vielseitiger und können sogar manch anderes Küchengerät obsolet machen.
Bedienkomfort
Das tollste Gerät nützt wenig, wenn die Bedienung umständlich ist und sich die Funktionen nicht gut erschließen. Achte deshalb auf diese Punkte:
- Bedienfeld: Gut erreichbare Knöpfe, die ein vernünftiges Feedback geben sind für die einfache Steuerung wichtig. Auch ein Display mit Informationen zu den Modi und Garzeiten sollte vorhanden sein.
- Voreingestellte Programme: Mit vom Hersteller festgelegten Programmen stellst du die wichtigsten Funktionen ohne langwierige Navigation durch Menüs direkt und schnell ein.
- Timer und Temperaturregelung: Um die Gerichte genau nach deinem Geschmack zubereiten zu können, sollte das Gerät eine Temperaturregelung haben und eine Timer-Funktion mit Signalton.
- Vorheizfunktion: Ähnlich wie beim Backofen, lohnt sich in manchen Fällen das Vorheizen des Geräts. Eine entsprechende Funktion macht die Zubereitung einfacher.
- Smarte Features: Nahezu alles hat heutzutage eine eigene App. Das ist in manchen Fällen aber eben auch sehr praktisch. Bei Heißluftfritteusen lässt sich so vieles mit dem Handy einstellen.
Reinigung und Sicherheit
Benutzen ist das eine, die Heißluftfritteuse sauber und instand zu halten das andere. Achte deshalb auf folgende Punkte:
- Reinigung: Teile wie der Garkorb und die Crisper-Platten sollten herausnehmbar und einfach zu reinigen sein. Gerade spülmaschinenfeste Teile sind ein großer Vorteil.
- Sicherheitsfunktionen: Zwar sind die Geräte geschlossen, allerdings gibt es eine Abluft, bei der die Gefahr von Verbrennungen besteht. Achte darauf, wo diese abgeführt wird. Die Heißluftfritteuse sollte einen Überhitzungsschutz, rutschfeste Standfüße und eine automatische Abschaltung bei geöffnetem Deckel haben.
FAQ: Häufige Fragen und Antworten zu Heißluftfritteusen
Laut dem aktuellen Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 01/2025) schneidet die Ninja Max Pro AF180EU mit einer Note von 2,3 unter den Geräten mit einer Kammer am besten ab. Zwei weitere Geräte, eines von Cosori und eines von Gourmetmaxx, erreichen die gleiche Note. Die Geräte konnten durch ihre Qualität, den guten Ergebnissen bei der Zubereitung und ihren Einstellungsmöglichkeiten überzeugen.
Besonders das Garen von größeren Portionen kann einigen Geräten Schwierigkeiten machen. Darunter leiden offenbar zumeist günstigere Modelle. Dort neigt das Essen an der Oberseite zum Verbrennen, während es unten noch nicht ganz durch ist. Durch die kompakte Bauweise und technische Einschränkungen ist bei einigen Heißluftfritteusen außerdem die Reinigung schwierig, da schwer zu erreichende Stellen entstehen.
Natürlich braucht auch eine Heißluftfritteuse Strom, um betrieben zu werden. Das ist bei der Leistung vieler Geräte auch gar nicht so wenig. Allerdings wird so oder so Energie gebraucht, um die Speisen zuzubereiten. Es lohnt also der Vergleich mit den Alternativen. Besonders der Backofen mit Umluftfunktion kommt hier zum Tragen. Wie die Stiftung Warentest festgestellt hat, verursacht eine Heißluftfritteuse rund 31 Cent Stromkosten, um ein Kilogramm Pommes knusprig zu backen. Bei einem Umluftofen sind es etwa 76 Cent. Damit ist die Heißluftfritteuse deutlich energiesparender und eben kein Stromfresser.
Die Stiftung Warentest wertet die Ninja Max Pro AF180EU unter den Heißluftfritteusen mit einer Kammer und die Cosori CAF-R901-AEU unter den Geräten mit zwei Kammern als Testsieger mit den Noten 2,4 beziehungsweise 2,3. Beide Modelle überzeugen durch ihre Garleistung und Benutzerfreundlichkeit.
Bei einer Heißluftfritteuse handelt es sich um ein Küchengerät. Die Idee dahinter ist, eine handelsübliche Fritteuse und teilweise sogar den Umluftofen zu ersetzen. Dafür führt das Gerät heiße Luft durch Ventilation durch eine Garkammer. So sollen knusprige Oberflächen auf den Lebensmitteln entstehen, während sie garen. Eben ähnlich wie bei einer Fritteuse. Der große Unterschied liegt in der Verwendung von Fett. Die Heißluftfritteuse benötigt nur sehr geringe oder gar keine Mengen an Öl, was die zahl der Kalorien und gesättigten Fettsäuren verringert.
Besonders Pommes, Hähnchen und Gemüse eignen sich hervorragend für die Zubereitung in einem Airfryer. Viele Modelle haben außerdem weitere Funktionen zum Grillen, Backen, Dörren und mehr zu bieten, was sie noch vielseitiger macht.
Backpapier ist in einer Heißluftfritteuse nicht zwingend erforderlich, kann aber in manchen Fällen sinnvoll sein. Es hilft, den Frittierkorb sauber zu halten und verhindert, dass kleine oder klebrige Lebensmittel am Gitter haften bleiben. Allerdings sollte es niemals die Luftzirkulation behindern, da dies die Garleistung beeinträchtigen kann.
Falls Backpapier verwendet wird, sollte es perforiert oder mit Löchern versehen sein, damit die heiße Luft weiterhin optimal zirkulieren kann. Zudem sollte es nicht lose im Korb liegen, da es durch den Luftstrom nach oben geweht und an das Heizelement gedrückt werden könnte, was eine Brandgefahr darstellt.
Ja, du kannst Steak in der Heißluftfritteuse zubereiten, und es gelingt oft sogar besonders saftig und gleichmäßig gegart. Durch die zirkulierende Heißluft wird das Steak außen schön knusprig, während es innen zart bleibt. Für das beste Ergebnis sollte das Fleisch vor dem Garen mit etwas Öl eingerieben und gewürzt werden.
Die optimale Temperatur liegt meist bei 180–200 °C, und die Garzeit variiert je nach gewünschtem Gargrad: etwa 8–12 Minuten, je nach Dicke des Steaks. Ein Wenden nach der Hälfte der Zeit sorgt für eine gleichmäßige Bräunung. Wer ein perfektes Ergebnis möchte, kann das Steak nach dem Garen kurz ruhen lassen und mit einem Fleischthermometer die Kerntemperatur prüfen.
Ja, in vielen Airfryern lassen sich zwei Gerichte gleichzeitig zubereiten, besonders wenn das Gerät über eine Trennwand oder zwei separate Fächer verfügt. So können beispielsweise Pommes und Hähnchen gleichzeitig gegart werden, ohne dass sich Aromen vermischen.
Falls der Airfryer nur einen Korb hat, können Lebensmittel mithilfe von Einsätzen oder Gitterrosten übereinander gestapelt werden. Dabei ist es wichtig, die Luftzirkulation nicht zu blockieren und Lebensmittel mit ähnlichen Garzeiten zu wählen. Einige moderne Modelle haben sogar eine Synchronisationsfunktion, die sicherstellt, dass beide Speisen gleichzeitig fertig sind.
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