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Küche

Ver­gleich: Die belieb­tes­ten Heiß­luft­frit­teu­sen mit Einzelkammer

Beliebte Heißluftfritteusen mit Einzelkammer sind vor allem für Singles gut.

Von einem Trend lässt es sich bei Heiß­luft­frit­teu­sen schon fast nicht mehr spre­chen. Die Gerä­te sind schon seit vie­len Jah­ren auf dem Markt und voll in der Mit­te der Gesell­schaft ange­kom­men. Vie­le Küchen sind des­halb bereits mit einem sol­chen Gerät aus­ge­stat­tet. Kein Wun­der, haben sie doch eini­ge Vor­tei­le, dar­un­ter die fett­ar­me Zube­rei­tung von einer Viel­zahl an Lebens­mit­teln. Es gibt Model­le mit einer oder zwei Kam­mern. Ein­zel­kam­mer-Air­Fry­er sind dabei beson­ders für klei­ne Haus­hal­te und das Zube­rei­ten von nur einer Spei­se, etwa einer Por­ti­on Pom­mes, Hähn­chen oder ande­rem geeig­net. Doch wel­che Gerä­te sind beson­ders beliebt? Wir zei­gen dir, wel­che Model­le bei OTTO.de ganz oben in der Gunst der Kund*innen stehen.

Die belieb­tes­ten Heiß­luft­frit­teu­sen mit Ein­zel­kam­mer in der Übersicht

Für unse­ren Ver­gleich der belieb­tes­ten Heiß­luft­frit­teu­sen mit Ein­zel­kam­mer schau­en wir auf die Top­sel­ler aus dem OTTO-Shop. Genau­er auf die drei am meis­ten ver­kauf­ten Pro­duk­te der Kate­go­rie. Außer­dem stel­len wir einen Redak­ti­ons-Tipp vor, den wir auf­grund eige­ner Erfah­rung oder eines beson­ders nied­ri­gen Prei­ses aus­wäh­len. Bevor es in den Ver­gleich und die Beschrei­bung der ein­zel­nen Pro­duk­te im Detail geht, hier eine kur­ze Über­sicht der Produkte:

Tabel­le: Daten der belieb­tes­ten Heißluftfritteusen

Tefal Easy Fry Max Digi­talPhil­ips 2000 NA221/00Nin­ja PRO AF140EUMedi­on MD17320
Bild einer TEFAL Heißluftfritteuse Easy Fry Max Digital.Bild von einem Philips 2000 NA221/00.Bild von einem Ninja Pro AF140EU.Bild von einem MEDION® Heißluftfritteuse MD17320.
Wer­tung1. bei OTTO.de2. bei OTTO.de3. bei OTTO.deUnser Preis-Tipp
Leis­tung1.500 Watt1.500 Watt2.000 Watt1.500 Watt
Kapa­zi­tät5 Liter4,2 Liter4,7 Liter2,8 Liter
Modi10 Pro­gram­me9 Pro­gram­meKei­ne Programme8 Pro­gram­me
Inte­grier­ter TimerJaJaJaJa
LED-Anzei­geJa, Ober­sei­teJa, FrontJa, FrontJa, Front
Abmes­sun­gen (H x B x T)35,7 x 36,8 x 36,8 cm29,3 x 27,3 x 36,8 cm26,5 x 28,5 x 36,0 cmkei­ne Angabe
Zube­hörKei­nesKei­nesRezept­heftKei­nes
Ster­ne­be­wer­tung OTTO.de4,6 von 54,7 von 54,9 von 54,7 von 5
Preis (UVP)159,99 Euro129,99 Euro129,99 Euro129,99 Euro
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Die belieb­tes­ten Heiß­luft­frit­teu­sen mit einer Kam­mer: Pro­duk­te im Detail

Platz 1 bei OTTO.de: Tefal Easy Fry Max Digital

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Der Air­Fry­er von Phil­ips hebt sich schon optisch vom Rest ab. Wäh­rend vie­le Heiß­luft­frit­teu­sen in schwarz daher­kom­men, maxi­mal mit ein paar metal­lisch glän­zen­den Ele­men­ten, ist die­se in einem schi­cken Dun­kel­grün gehal­ten. In der Küche fällt sie damit dezent auf. Im Gehäu­se mit mat­tem Finish steckt ein Garkorb mit einem Fas­sungs­ver­mö­gen von fünf Litern. Aus­ge­legt ist das für ein Gesamt­ge­wicht von 1,4 Kilo­gramm, was etwa für ein gan­zes Hähn­chen oder eine ordent­li­che Por­ti­on Pom­mes reicht. Die Leis­tung liegt bei 1.500 Watt in der Spit­ze. Ein guter Wert, wenn auch nicht der höchs­te. Im Ver­gleich zu einem Umluft-Back­ofen sparst du aber auf jeden Fall ordent­lich Energie.

Damit das Gar­gut auch den rich­ti­gen Gar­grad erreicht, inte­griert Tefal zehn Pro­gram­me für Pom­mes Fri­tes, Hähn­chen, Steak, Fisch, Des­sert, Piz­za, Nug­gets, Gemü­se, Shrimps und Speck. Ein­stel­len las­sen sich die über ein Touch-Bedien­feld an der Ober­sei­te. Ein klei­nes Dis­play zeigt Daten wie die Rest­lauf­zeit des Pro­gramms an. Prak­tisch für die Rei­ni­gung: Der Gar­be­häl­ter kann ein­fach in die Spülmaschine.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Gute Leis­tung
  • Ein­fa­che Bedienung
  • Schnel­le Zubereitung
  • Anspre­chen­de Optik

Con­tra

  • Mat­tes Finish schwer zu reinigen
  • Gerät kann sehr laut werden
Pas­send dazu 

Platz 2 bei OTTO.de: Phil­ips Air­fry­er 2000 NA221/00

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Vie­le Men­schen dürf­ten, wenn es um Air­Fry­er geht, direkt an Phil­ips den­ken. Das Unter­neh­men war Vor­rei­ter bei der Tech­nik und gilt bis heu­te als eine der belieb­tes­ten Mar­ken in dem Bereich. Ver­schie­de­ne Seri­en gibt es mitt­ler­wei­le, für Sin­gles, Paa­re, grö­ße­re Haus­hal­te und mehr. Zur 2000er-Serie gehört der NA221/00, ein Gerät mit einem Korb für klei­ne­re Men­gen. Mit 4,2 Liter steht hier weni­ger Gar­raum bereit, als bei der Heiß­luft­frit­teu­se von Tefal. Hähn­chen­schen­kel oder ein hal­bes Hähn­chen pas­sen aber auch hier rein. Die Leis­tung liegt mit 1.500 auf dem Niveau der Easy Fry Max Digital.

Bedient wird das Gerät per Touch an der Vor­der­sei­te. Auch hier ste­hen meh­re­re Pro­gram­me zur Wahl: tief­ge­kühl­te Pom­mes fri­tes, fri­sche Pom­mes fri­tes, Hähn­chen­schen­kel, Fleisch, Fisch, Früh­stück, Gemü­se, Kuchen und Warm­hal­ten. Das inte­grier­te Dis­play zeigt die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen an. Scha­de: Der Korb ist beim Phil­ips nicht spül­ma­schi­nen­fest, die Gar­plat­te aber schon.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Gute Leis­tung
  • Ein­fa­che Bedienung
  • Schnel­le Zubereitung
  • Sicht­fens­ter zum Betrach­ten des Garzustandes

Con­tra

  • Kei­ne gedruck­te Bedienungsanleitung
  • Riecht zu Anfang stark nach Plastik
Pas­send dazu 

Platz 3 bei OTTO.de: Nin­ja PRO AF140EU

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War Phil­ips lan­ge Zeit der Her­stel­ler für Heiß­luft­frit­teu­sen, kon­kur­riert das Unter­neh­men heu­te vor allem mit einer ande­ren Mar­ke: Nin­ja. Das US-Unter­neh­men bie­tet eine Viel­zahl an Model­len in allen Grö­ßen und Leis­tungs­stu­fen. Ein eher klei­nes Gerät ist die Nin­ja PRO AF140EU. Sie bie­tet eine Kapa­zi­tät von 4,7 Litern und liegt somit zwi­schen der Tefal und der Phil­ips. Rei­chen soll das knapp für ein gan­zes Hähn­chen mit maxi­mal 1 Kilo­gramm Gewicht oder eine mit­tel­gro­ße Men­ge Pom­mes. Die Leis­tung liegt mit maxi­mal 2.000 Watt auf hohem Niveau.

Statt auf eine Touch-Bedie­nung zu set­zen, ver­baut Nin­ja ech­te, hap­ti­sche Knöp­fe. Ein klei­nes Dis­play zeigt Tem­pe­ra­tur, Rest­zeit und mehr an. Schub­la­de und Cris­per-Plat­te sind zwar leicht zu rei­ni­gen, dürf­ten aber nicht in den Geschirrspüler.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Sehr gute Leistung
  • Ein­fa­che Bedie­nung mit phy­si­schen Knöpfen
  • Schnel­le Zubereitung
  • Rezept­buch im Lieferumfang

Con­tra

Pas­send dazu 

Unser Preis-Tipp: Medi­on MD17320

Bis­her waren das drei belieb­te Gerä­te, von drei gro­ßen und eta­blier­ten Mar­ken. Ist vor allem ein nied­ri­ger Preis wich­tig, lohnt sich aber ein Blick auf eine Alter­na­ti­ve – von Medi­on. Das Unter­neh­men hat mit der MD17320 eine beson­ders klei­ne, kom­pak­te Heiß­luft­frit­teu­se zu bie­ten. Mit 2,8 Liter Platz schafft die zwar kein gan­zes Hähn­chen, aber Wings oder Hähn­chen­schen­kel. Auch eine Por­ti­on Pom­mes ist kein Pro­blem. Die Leis­tung liegt mit 1.500 Watt auf einem guten Niveau – gleich­auf mit den Model­len von Tefal und Philips.

Ein Hybrid aus Knopf­druck und Touch ist das digi­ta­le Bedien­feld der Heiß­luft­frit­teu­se. Damit lässt sich aus einem der acht Auto­ma­tik­pro­gram­men wäh­len. Scha­de: auch hier ist Hand­wä­sche ange­sagt, denn der Korb ist nicht spülmaschinenfest.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Gute Leis­tung
  • Ein­fa­che Bedienung
  • Schnel­le Zubereitung

Con­tra

  • Qua­li­tät nicht auf Top-Niveau
  • Lan­ges Vor­hei­zen notwendig
Pas­send dazu 

Kauf­be­ra­tung: Auf was du bei Heiß­luft­frit­teu­sen ach­ten solltest

Heiß­luft­frit­teu­sen, manch­mal auch eng­lisch „Air­fry­er“ genannt, sind schon län­ger beliebt in hei­mi­schen Küchen. Das liegt vor allem dar­an, dass sie Spei­sen wie Pom­mes, Hähn­chen und aller­lei sonst noch ger­ne frit­tier­tes mit deut­lich weni­ger Fett zube­rei­ten kön­nen – ohne an Knusp­rig­keit ein­zu­bü­ßen. Das macht die Gerich­te aus den Gerä­ten deut­lich leich­ter mit einem diä­ti­schen Lebens­stil zu ver­ein­ba­ren. Du musst dich ein­fach nicht so schul­dig füh­len, wenn du der Ver­lo­ckung mal nach­gibst. In die­sem Kauf­rat­ge­ber wer­den die wich­tigs­ten Aspek­te von Heiß­luft­frit­teu­sen erläu­tert, wor­auf du beim Kauf ach­ten soll­test, sowie die Vor- und Nach­tei­le die­ser Geräte.

Funk­ti­ons­wei­se einer Heißluftfritteuse

Bei einer Heiß­luft­frit­teu­se han­delt es sich im Grun­de um einen sehr kom­pak­ten Umluft­o­fen. Dabei wird Luft durch ein Heiz­ele­ment erhitzt und mög­lichst gleich­mä­ßig durch einen Gar­raum geführt. Das über­nimmt in der Regel ein Ven­ti­la­tor. Weil ein Air­fry­er aber einen deut­lich klei­ne­ren Gar­raum hat, der nahe­zu kei­nen Platz ver­schenkt, geht das Garen nicht nur schnel­ler, es spart auch noch Ener­gie. Und durch klei­ne tech­ni­sche Tricks, wie etwa die oft ein­ge­setz­ten Cris­per-Plat­ten, sind die Spei­sen auch noch ordent­lich knusp­rig. Ein wenig wie aus einer Frit­teu­se eben, nur mit sehr wenig oder sogar ganz ohne zusätz­li­ches Fett.

Vor- und Nach­tei­le von Heißluftfritteusen

Vor­tei­le von Heiß­luft­frit­teu­sen mit einer Garkammer

  • Gesün­de­re Zube­rei­tung: Um dei­ne Gerich­te zu frit­tie­ren oder mit alter­na­ti­ven Modi zuzu­be­rei­ten, brauchst du kein oder nur noch wenig Öl. Das treibt die Kalo­rien­zahl nach unten und macht die Spei­sen etwas gesünder.
  • Viel­sei­tig­keit: Die meis­ten Heiß­luft­frit­teu­sen kön­nen nicht nur frit­tie­ren. Sie bie­ten auch Pro­gram­me für ande­re Zube­rei­tungs­me­tho­den. Vom ein­fa­chen garen, bis hin zum dehy­drie­ren lässt sich damit vie­les machen.
  • Ener­gie­ef­fi­zi­enz: Ein klei­ne­rer Gar­raum und das schnel­le Auf­hei­zen sor­gen dafür, dass die Heiß­luft­frit­teu­se deut­lich weni­ger Ener­gie braucht, als etwa ein Umluftofen.
  • Ein­fa­che Rei­ni­gung: Korb und Cris­per-Plat­ten las­sen sich meist aus dem Gerät neh­men und so leich­ter rei­ni­gen. Die Cris­per-Plat­ten sind meist sogar Spülmaschinenfest.
  • Sicher­heit: Wo sonst hei­ßes Öl spritzt, ist in einem Air­fry­er eher tro­cke­nes frit­tie­ren ange­sagt. Weil das Gerät auch noch geschlos­sen ist, musst du dir um Ver­bren­nun­gen durch Öl kei­ne Sor­gen machen.
  • Kom­pakt­heit: Viel Platz musst du meist nicht ein­pla­nen. Die Gerä­te sind durch die ein­zel­ne Gar­kam­mer und die kom­pak­te Bau­wei­se der kom­plet­ten Tech­nik kei­ne Platzverschwender.

Nach­tei­le von Heiß­luft­frit­teu­sen mit einer Garkammer

  • Kapa­zi­tät: Obwohl es ver­schie­de­ne Grö­ßen gibt, kön­nen eini­ge Model­le für grö­ße­re Fami­li­en oder die Zube­rei­tung grö­ße­rer Men­gen nicht aus­rei­chend sein.
  • Kei­ne zwei Gerich­te: Mit nur einer Gar­kam­mer aus­ge­stat­tet, kön­nen die Gerä­te kei­ne zwei Gerich­te gleich­zei­tig zube­rei­ten. Das bleibt den grö­ße­ren Dop­pel­kam­mer-Sys­te­men vorbehalten.
  • Tex­tur­un­ter­schie­de: Klas­si­sches Frit­tie­ren schafft eine beson­de­re Form von Knusp­rig­keit. Die wird mit einer Heiß­luft­frit­teu­se meist nicht 1:1 erreicht.
  • Lärm­be­läs­ti­gung: Im Betrieb rödelt die Heiß­luft­frit­teu­se durch die ver­bau­ten Lüf­ter teils ordent­lich. Bei offe­nen Wohn­kü­chen kann das durch­aus stö­rend sein.

Auf wel­che Daten und Funk­tio­nen du ach­ten solltest

Die rich­ti­ge Größe

Wie groß der Air­fry­er sein soll­te, hängt von dei­nen per­sön­li­chen Anfor­de­run­gen an das Gerät ab:

  • 1 bis 5 Liter: Berei­test du nur klei­ne­re Men­gen zu, weil du etwa allei­ne oder mit einer wei­te­ren Per­son zusam­men­lebst, dann reicht auch eine klei­ne Heiß­luft­frit­teu­se. Sie nimmt wenig Platz weg und arbei­tet beson­ders energiesparend.
  • 5 bis 7 Liter: Für klei­ne­re Fami­li­en ist ein mitt­le­res Fas­sungs­ver­mö­gen ide­al. Das bie­tet genug Kapa­zi­tät für grö­ße­re Por­tio­nen und ist ein guter Kom­pro­miss in Sachen Kompaktheit.
  • 7 bis 10 Liter: Die XXXL-Model­le sind für grö­ße­re Fami­li­en und gan­ze Per­so­nen­grup­pen geeig­net. Mit den Gerä­ten schaffst du auch gro­ße Men­gen an Pom­mes & Co., musst dafür aber auch mehr Platz und den höchs­ten Ver­brauch einplanen.

Leis­tung und Wattzahl

Je mehr Power die Heiß­luft­frit­teu­se hat, des­to schnel­ler und höher heizt sie auf. Grob lässt sich die Leis­tung in fol­gen­de Stu­fen einteilen:

  • Bis 1.500 Watt: Die unte­re Leis­tungs­stu­fe braucht bei vie­len Gerich­ten zwar etwas län­ger, ver­braucht aber dafür auch etwas weni­ger Strom.
  • 1.500 bis 2.000 Watt: Mitt­le­re Leis­tung bedeu­tet auch mitt­le­re Gar­zei­ten und einen mitt­le­ren Strom­ver­brauch. Ein guter Kom­pro­miss in vie­len Anwendungsfällen.
  • Über 2.000 Watt: Willst du rich­tig Leis­tung, damit das Zube­rei­ten von Spei­sen beson­ders schnell geht, dann ist eine Leis­tung von 2.000 Watt und mehr eine gute Wahl. Aller­dings ist der Strom­ver­brauch auch hoch.

Tipp: Mehr Leis­tung bedeu­tet bei vie­len Sys­te­men auch eine etwas gleich­mä­ßi­ge­re Garung, was zu einem durch­gän­gig knusp­ri­gen Ergeb­nis führt.

Modi und Funktionen

Heiß­luft­frit­teu­sen erset­zen oft nicht nur das Frit­tie­ren im Topf oder mit einer Frit­teu­se. Sie bie­ten auch wei­te­re Funk­tio­nen, auf die du ach­ten solltest:

  • Backen: Willst du das Gerät auch für Kuchen, Bröt­chen und Brot nut­zen, soll­te es eine eige­ne Back­funk­ti­on und viel­leicht auch pas­sen­des Zube­hör haben.
  • Gril­len: Eine Grill­funk­ti­on lässt dich auch gut Steaks, Fisch und mehr ähn­lich zu einem nor­ma­len Grill zubereiten.
  • Dör­ren: Tro­cken­obst als Snack oder Gemü­se in prak­ti­schen Grö­ßen für unter­wegs kannst du mit der Dörr­funk­ti­on machen.
  • Auf­wär­men: Spei­sen vom Vor­tag oder ein­fach vor­be­rei­te­tes Essen lässt sich in man­chen Gerä­ten auch ein­fach auf­wär­men, ähn­lich wie in einer Mikrowelle.

Zusätz­li­che Funk­tio­nen machen die Gerä­te viel­sei­ti­ger und kön­nen sogar manch ande­res Küchen­ge­rät obso­let machen.

Bedien­kom­fort

Das tolls­te Gerät nützt wenig, wenn die Bedie­nung umständ­lich ist und sich die Funk­tio­nen nicht gut erschlie­ßen. Ach­te des­halb auf die­se Punkte:

  • Bedien­feld: Gut erreich­ba­re Knöp­fe, die ein ver­nünf­ti­ges Feed­back geben sind für die ein­fa­che Steue­rung wich­tig. Auch ein Dis­play mit Infor­ma­tio­nen zu den Modi und Gar­zei­ten soll­te vor­han­den sein.
  • Vor­ein­ge­stell­te Pro­gram­me: Mit vom Her­stel­ler fest­ge­leg­ten Pro­gram­men stellst du die wich­tigs­ten Funk­tio­nen ohne lang­wie­ri­ge Navi­ga­ti­on durch Menüs direkt und schnell ein.
  • Timer und Tem­pe­ra­tur­re­ge­lung: Um die Gerich­te genau nach dei­nem Geschmack zube­rei­ten zu kön­nen, soll­te das Gerät eine Tem­pe­ra­tur­re­ge­lung haben und eine Timer-Funk­ti­on mit Signalton.
  • Vor­heiz­funk­ti­on: Ähn­lich wie beim Back­ofen, lohnt sich in man­chen Fäl­len das Vor­hei­zen des Geräts. Eine ent­spre­chen­de Funk­ti­on macht die Zube­rei­tung einfacher.
  • Smar­te Fea­tures: Nahe­zu alles hat heut­zu­ta­ge eine eige­ne App. Das ist in man­chen Fäl­len aber eben auch sehr prak­tisch. Bei Heiß­luft­frit­teu­sen lässt sich so vie­les mit dem Han­dy einstellen.

Rei­ni­gung und Sicherheit

Benut­zen ist das eine, die Heiß­luft­frit­teu­se sau­ber und instand zu hal­ten das ande­re. Ach­te des­halb auf fol­gen­de Punkte:

  • Rei­ni­gung: Tei­le wie der Garkorb und die Cris­per-Plat­ten soll­ten her­aus­nehm­bar und ein­fach zu rei­ni­gen sein. Gera­de spül­ma­schi­nen­fes­te Tei­le sind ein gro­ßer Vorteil.
  • Sicher­heits­funk­tio­nen: Zwar sind die Gerä­te geschlos­sen, aller­dings gibt es eine Abluft, bei der die Gefahr von Ver­bren­nun­gen besteht. Ach­te dar­auf, wo die­se abge­führt wird. Die Heiß­luft­frit­teu­se soll­te einen Über­hit­zungs­schutz, rutsch­fes­te Stand­fü­ße und eine auto­ma­ti­sche Abschal­tung bei geöff­ne­tem Deckel haben.

Alter­na­ti­ven zu den belieb­tes­ten Heißluftfritteusen

Hier fin­dest du ein paar wei­te­re Model­le, die es zwar nicht in die Bes­ten­lis­te geschafft haben, aber poten­zi­el­le Alter­na­ti­ven sind:

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FAQ: Häu­fi­ge Fra­gen und Ant­wor­ten zu Heißluftfritteusen

Laut dem aktu­el­len Test der Stif­tung Waren­test (Aus­ga­be 01/2025) schnei­det die Nin­ja Max Pro AF180EU mit einer Note von 2,3 unter den Gerä­ten mit einer Kam­mer am bes­ten ab. Zwei wei­te­re Gerä­te, eines von Coso­ri und eines von Gour­met­ma­xx, errei­chen die glei­che Note. Die Gerä­te konn­ten durch ihre Qua­li­tät, den guten Ergeb­nis­sen bei der Zube­rei­tung und ihren Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten überzeugen.

Beson­ders das Garen von grö­ße­ren Por­tio­nen kann eini­gen Gerä­ten Schwie­rig­kei­ten machen. Dar­un­ter lei­den offen­bar zumeist güns­ti­ge­re Model­le. Dort neigt das Essen an der Ober­sei­te zum Ver­bren­nen, wäh­rend es unten noch nicht ganz durch ist. Durch die kom­pak­te Bau­wei­se und tech­ni­sche Ein­schrän­kun­gen ist bei eini­gen Heiß­luft­frit­teu­sen außer­dem die Rei­ni­gung schwie­rig, da schwer zu errei­chen­de Stel­len entstehen.

Natür­lich braucht auch eine Heiß­luft­frit­teu­se Strom, um betrie­ben zu wer­den. Das ist bei der Leis­tung vie­ler Gerä­te auch gar nicht so wenig. Aller­dings wird so oder so Ener­gie gebraucht, um die Spei­sen zuzu­be­rei­ten. Es lohnt also der Ver­gleich mit den Alter­na­ti­ven. Beson­ders der Back­ofen mit Umluft­funk­ti­on kommt hier zum Tra­gen. Wie die Stif­tung Waren­test fest­ge­stellt hat, ver­ur­sacht eine Heiß­luft­frit­teu­se rund 31 Cent Strom­kos­ten, um ein Kilo­gramm Pom­mes knusp­rig zu backen. Bei einem Umluft­o­fen sind es etwa 76 Cent. Damit ist die Heiß­luft­frit­teu­se deut­lich ener­gie­spa­ren­der und eben kein Stromfresser.

Die Stif­tung Waren­test wer­tet die Nin­ja Max Pro AF180EU unter den Heiß­luft­frit­teu­sen mit einer Kam­mer und die Coso­ri CAF-R901-AEU unter den Gerä­ten mit zwei Kam­mern als Test­sie­ger mit den Noten 2,4 bezie­hungs­wei­se 2,3. Bei­de Model­le über­zeu­gen durch ihre Gar­leis­tung und Benutzerfreundlichkeit.

Bei einer Heiß­luft­frit­teu­se han­delt es sich um ein Küchen­ge­rät. Die Idee dahin­ter ist, eine han­dels­üb­li­che Frit­teu­se und teil­wei­se sogar den Umluft­o­fen zu erset­zen. Dafür führt das Gerät hei­ße Luft durch Ven­ti­la­ti­on durch eine Gar­kam­mer. So sol­len knusp­ri­ge Ober­flä­chen auf den Lebens­mit­teln ent­ste­hen, wäh­rend sie garen. Eben ähn­lich wie bei einer Frit­teu­se. Der gro­ße Unter­schied liegt in der Ver­wen­dung von Fett. Die Heiß­luft­frit­teu­se benö­tigt nur sehr gerin­ge oder gar kei­ne Men­gen an Öl, was die zahl der Kalo­rien und gesät­tig­ten Fett­säu­ren verringert.

Beson­ders Pom­mes, Hähn­chen und Gemü­se eig­nen sich her­vor­ra­gend für die Zube­rei­tung in einem Air­fry­er. Vie­le Model­le haben außer­dem wei­te­re Funk­tio­nen zum Gril­len, Backen, Dör­ren und mehr zu bie­ten, was sie noch viel­sei­ti­ger macht.

Back­pa­pier ist in einer Heiß­luft­frit­teu­se nicht zwin­gend erfor­der­lich, kann aber in man­chen Fäl­len sinn­voll sein. Es hilft, den Frit­tier­korb sau­ber zu hal­ten und ver­hin­dert, dass klei­ne oder kleb­ri­ge Lebens­mit­tel am Git­ter haf­ten blei­ben. Aller­dings soll­te es nie­mals die Luft­zir­ku­la­ti­on behin­dern, da dies die Gar­leis­tung beein­träch­ti­gen kann.

Falls Back­pa­pier ver­wen­det wird, soll­te es per­fo­riert oder mit Löchern ver­se­hen sein, damit die hei­ße Luft wei­ter­hin opti­mal zir­ku­lie­ren kann. Zudem soll­te es nicht lose im Korb lie­gen, da es durch den Luft­strom nach oben geweht und an das Heiz­ele­ment gedrückt wer­den könn­te, was eine Brand­ge­fahr darstellt.

Ja, du kannst Steak in der Heiß­luft­frit­teu­se zube­rei­ten, und es gelingt oft sogar beson­ders saf­tig und gleich­mä­ßig gegart. Durch die zir­ku­lie­ren­de Heiß­luft wird das Steak außen schön knusp­rig, wäh­rend es innen zart bleibt. Für das bes­te Ergeb­nis soll­te das Fleisch vor dem Garen mit etwas Öl ein­ge­rie­ben und gewürzt werden.

Die opti­ma­le Tem­pe­ra­tur liegt meist bei 180–200 °C, und die Gar­zeit vari­iert je nach gewünsch­tem Gar­grad: etwa 8–12 Minu­ten, je nach Dicke des Steaks. Ein Wen­den nach der Hälf­te der Zeit sorgt für eine gleich­mä­ßi­ge Bräu­nung. Wer ein per­fek­tes Ergeb­nis möch­te, kann das Steak nach dem Garen kurz ruhen las­sen und mit einem Fleisch­ther­mo­me­ter die Kern­tem­pe­ra­tur prüfen.

Ja, in vie­len Air­fry­ern las­sen sich zwei Gerich­te gleich­zei­tig zube­rei­ten, beson­ders wenn das Gerät über eine Trenn­wand oder zwei sepa­ra­te Fächer ver­fügt. So kön­nen bei­spiels­wei­se Pom­mes und Hähn­chen gleich­zei­tig gegart wer­den, ohne dass sich Aro­men vermischen.

Falls der Air­fry­er nur einen Korb hat, kön­nen Lebens­mit­tel mit­hil­fe von Ein­sät­zen oder Git­ter­ros­ten über­ein­an­der gesta­pelt wer­den. Dabei ist es wich­tig, die Luft­zir­ku­la­ti­on nicht zu blo­ckie­ren und Lebens­mit­tel mit ähn­li­chen Gar­zei­ten zu wäh­len. Eini­ge moder­ne Model­le haben sogar eine Syn­chro­ni­sa­ti­ons­funk­ti­on, die sicher­stellt, dass bei­de Spei­sen gleich­zei­tig fer­tig sind.

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