Heutige Smartphones bieten eine sehr hohe Leistung, zahlreiche innovative Funktionen und ansprechende Designs. Allerdings liegen ihre Preise zum Teil sehr hoch. Ein gutes Beispiel sind die Flaggschiffe von Samsung und Apple, die rund 1.500 Euro kosten. Das mögen Extremfälle sein, allerdings sind 1.000 Euro und mehr keine Seltenheit. Doch auch für deutlich weniger Geld bekommst du vernünftige Technik. Hier findest du fünf Smartphones für weniger als 300 Euro.
Willst du etwas, das vor allem durch sein Design und clevere Extras auffällt, dann ist das Nothing Phone (3a) Lite einen Blick Wert. Das Gerät ist das Einsteiger-Budget-Smartphone der Marke aus London. Zwar teilt es sich den Namen mit dem Flaggschiff, hat mit ihm aber kaum etwas gemeinsam. Einzig eine Art Glyph-Interface auf der Rückseite, eint die Geräte, abseits der Software. Phone (3a) ist abseits davon viel mehr ein umgebrandetes CMF Phone 2 Pro, das wir bereits im Praxistest hatten. Allerdings ist das Design beim Nothing-Gegenstück noch eine Ecke schicker.
Auch technisch kann sich das Einsteiger-Phone sehen lassen. Das AMOLED-Display in 6,77 Zoll (17,19 Zentimeter) löst in erweitertem Full-HD (2.392 x 1.080 Pixel) auf und bietet eine Pixeldichte von 387 PPI. Außerdem unterstützt es HDR, ist sehr hell und hat eine adaptive Bildwiederholrate bis 120 Hertz.


Die Kamera auf der Rückseite hat drei Linsen für Weitwinkel- (50 MP), Ultra-Weitwinkel- (8 MP) und Makro-Aufnahmen (2 MP). 4K-Videos kann das Nothing Phone (3a) Lite mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. In Full-HD gibt es dann auch flüssige 60 fps. Die Pinhole-Frontkamera löst mit ordentlichen 16 Megapixeln auf.
Beim Chipsatz greift Nothing auf ein Modell von MediaTek zurück. Der Dimensity 7300 Pro bietet acht Kerne mit einer Taktung von jeweils maximal 2,5 GHz. Zusammen mit 8 GB Arbeitsspeicher entsteht eine relativ potente Kombination. Auch der interne Speicher mit bis zu 256 Gigabyte ist ordentlich bemessen. Erweiterbar ist er per microSD-Karte um bis zu 2 TB. Dual-SIM scheint in dieser Preisklasse fast durchgehend geboten zu sein, da macht das Phone (3a) Lite keine Ausnahme. Der Akku fällt mit 5.000 mAh groß aus. Nettes Extra: Ins Display ist ein Fingerabdrucksensor integriert. Nicht schlecht für 249 Euro.
Mit seinen Smartphones deckt Samsung im Prinzip jedes mögliche Segment des Marktes ab. Die Galaxy-Z-Modelle sind Premium-Geräte, in der Oberklasse findet sich die Galaxy-S-Reihe. Günstiger sind hingegen die Geräte der A‑Reihe. Diese reicht von der Mittelklasse bis runter zur Einsteiger-Klasse. In genau dieser ist das A26 5G einzuordnen. Das kostet rund 269 Euro, bietet aber dennoch vieles, was Nutzer von Samsung kennen.
Das 6,5 Zoll (16,42 Zentimeter) große Display ist ein einfacher Super-AMOLED-Screen mit einer Auflösung von 1.080 x 2.340 Pixel. Das entspricht erweitertem Full-HD (FHD+). Dennoch reicht es für eine Pixeldichte von 396 ppi. Ein scharfes Bild kannst du also durchaus erwarten. Dazu kommt, dass das Display eine maximale Bildwiederholrate von 120 Hertz aufweist, was für besonders flüssige Darstellungen sorgt.
Gleich drei Linsen findest du auf der Rückseite. Die Hauptkamera mit einfachem Weitwinkel löst dabei mit 50 Megapixeln (MP) auf. Dazu gibt es eine Ultra-Weitwinkelkamera mit 8 Megapixeln. Auf ein Teleobjektiv, wie es in den teureren Modellen zu finden ist, musst du allerdings verzichten. Die dritte Linse ist stattdessen für Makroaufnahmen mit 2 Megapixeln zuständig. Videos nimmst du übrigens maximal in 4K (3.840 x 2.160 Pixel) bei 30 Bildern pro Sekunde (fps) auf. An der Frontkamera stehen 13 Megapixel für Selfies zur Verfügung.
Der verbaute Exynos 1380 ist ein von Samsung entwickelter Chipsatz mit acht Prozessorkernen. Die teilen sich auf und takten mit je 2,0 oder 2,4 Gigahertz (GHz). An seiner Seite arbeiten 6 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher. Damit sollte das Galaxy A26 5G genug Leistung für den Alltag haben. Der interne Speicher beträgt 128 GB. Allerdings kannst du ihn per microSD-Karte um bis zu 1 TB erweitern. Im Smartphone ist zusätzlich Platz für zwei SIM-Karten. Für schnellen Mobilfunk ist 5G mit an Bord, einen entsprechenden Tarif vorausgesetzt. Positiv ist die Kapazität des Akkus, die mit 5.000 Milliamperestunden (mAh) recht hoch ausfällt.
Als eine der großen chinesischen Marken drängte Xiaomi in den vergangenen Jahren immer mehr in den europäischen Markt. Mittlerweile sind die Smartphones der Marke kaum noch wegzudenken. Das Unternehmen steht für hochwertiges Design, das nicht selten an deutlich teurere Geräte anderer Marken erinnert, und sehr niedrige Preise. Das zeigt auch das Redmi Note 15 5G. Für knapp 250 Euro steckt hier sogar erstaunlich moderne Technik drin.
Im Vergleich zum Galaxy A26 5G ist das Note 13 Pro sogar noch ein Stück größer. Die Diagonale des Displays beträgt 6,77 Zoll, was 17,19 Zentimetern entspricht. Die Auflösung liegt bei 2.400 x 1.080 Pixeln, also Full-HD+. Die Pixeldichte liegt mit 395 ppi auf gutem Niveau.
Auf der Rückseite ist eine Triple-Kamera angebracht, die vor allem mit ihrer hochauflösenden Hauptkamera glänzt. Die kommt nämlich auf satte 108 Megapixel, wodurch du die Bilder beispielsweise auch besonders groß ausdrucken (lassen) kannst. Die Ultra-Weitwinkelkamera löst aber auch hier mit 8 MP auf. Ein Teleobjektiv suchst du beim Xiaomi ebenfalls vergebens. Videos in Full-HD kannst du mit dem Smartphone bei 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen, 4K-Aufnahmen mit 30 Bildern. Die Selfie-Kamera an der Front löst mit 20 MP auf.
Beim Prozessor setzt Xiaomi auf einen Snapdragon 6 Gen 3 von Qualcomm. Der hat acht Kerne mit einer Taktfrequenz von bis zu je 2,4 GHz. Dazu stecken bis zu 8 GB Arbeitsspeicher im Gerät. Der interne Speicher fällt mit bis zu 256 GB üppig aus und lässt sich sogar per microSD-Karte um weitere 1 TB aufstocken. Dual-SIM-Unterstützung hat es auch. Der Akku ist mit einer Kapazität von 5.520 mAh nicht gerade knapp bemessen. Schnellen 5G-Funk gibt es auch hier.
Motorola war früher ein großer Name im Handy-Geschäft, konnte bei Smartphones aber lange Zeit nicht so richtig Fuß fassen. Das heute zu Lenovo gehörende Unternehmen hat sich aber erfolgreich zurückgekämpft und wieder an Bekanntheit zugelegt. Das liegt auch an der erfolgreichen Wiederbelebung der Klapp-Handys der Razr-Reihe. Weit weg davon ist aber das Moto G 06, das besonders mit seinem sehr niedrigen Preis punkten soll. Nur rund 140 Euro kostet das Gerät.
Dafür gibt es aber ein ganz ordentliches Smartphone. Zwar ist das Design mit seinen recht dicken Rändern um das Display nicht mehr auf allerneuestem Stand, die schicken Pantone-Farben lassen das aber etwas vergessen. Der Bildschirm ist 6,88 Zoll (17,48 cm), löst in einfachem HD+ (1.640 x 720 Pixel) auf und bietet eine Bildwiederholrate von satten 120 Hertz. Die maximale Helligkeit ist mit 600 Nits recht gering.
Beim Chipsatz darfst du nicht zu viel erwarten. Der verbaute MediaTek Helio G81 Extreme hat acht Kerne, von denen zwei mit bis zu 2,0 GHz takten, der Rest mit 1,7 GHz. Dazu kommen 4 GB Arbeitsspeicher. Der interne Speicher fällt mit 256 GB relativ groß aus. Gut: Das Smartphone kann davon 8 GB als zusätzlichen Arbeitsspeicher abzwacken.
Die Kamera mit 50 Megapixeln dürfte im Alltag brauchbare Ergebnisse liefern, aber von Mittelklasse oder gar Top-Smartphones weit entfernt sein. Ein wenig KI soll die Bilder nachträglich verbessern. Wer gerne kabelgebundene Kopfhörer nutzt, kommt hier auf seine Kosten, denn es ist ein klassischer 3,5 mm Anschluss integriert.
Honor hat sich von Huawei losgelöst und agiert als eigenständige Marke. Das ermöglicht dem Unternehmen, auf Google-Dienste zuzugreifen, da die Sanktionen gegen das einstige Mutterunternehmen hier nicht mehr gelten. Ein sinnvoller Schritt, denn so musst du im Honor 400 Lite nicht auf gewohnte Apps und Dienste verzichten. Hattest du in der Vergangenheit ein Huawei- oder älteres Honor-Smartphone, fühlst du dich aber dennoch zu Hause. Der Grund dafür ist das MagicOS, das Honor über Android 15 legt.
Mit einer Bildschirmdiagonale von 6,7 Zoll (15,24 Zentimeter) ist auch das Honor X8a ein relativ großes Handy. Das LCD-Display löst mit 2.412 x 1080 Pixeln (FHD+) auf und bietet eine Pixeldichte von 394 ppi. Auch hier musst du dir um ausreichende Schärfe keine Sorgen machen.
Bei den Kameras sind auf der Rückseite zwei zu finden. Die Hauptkamera nimmt im Weitwinkel Fotos mit 108 Megapixeln auf. Dazu gesellt sich eine Ultraweitwinkel-Kamera mit 5 MP, die gleichzeitig als Tiefenkamera für die Hauptlinse agiert. Auch hier gibt es eine hohe Fotoauflösung von 12.000 x 9.000 Pixeln, aber nur FHD-Videos. Dafür kommt die Frontkamera auf 16 Megapixel, was ein ordentlicher Wert ist.
Im Honor 400 Lite arbeitet ein Chipsatz von MediaTek. Der Dimensity 7025-Ultra hat acht Kerne. Zwei Kerne des Prozessors takten übrigens mit 2,5 GHz, die übrigen sechs mit 2,0 GHz. Der Arbeitsspeicher fällt mit 8 GB okay aus. Intern stehen 256 GB Speicher bereit, wobei es mangels microSD-Slot auch bleibt. Zwei SIM-Karten haben auch im Honor 400 Lite Platz und können mit 5G funken. Der Akku fällt mit 5.230 mAh ordentlich aus, genau wie der Preis von rund 230 Euro.
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